09.10.2026
Zwischen Loipe und Ruhe: Vanessa Voigt über Hypoxietraining und Zeit für sich
Der Puls hoch. Der Blick aufs Ziel. Dann muss jeder Schuss sitzen.
Biathlon verlangt zwei Fähigkeiten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: auf der Strecke alles geben und am Schießstand die nötige Ruhe für präzise Treffer finden. Vanessa Voigt kennt diesen Wechsel aus ihrem täglichen Training und den Wettkämpfen auf internationalem Niveau.
Die Thüringerin gehört zur deutschen Biathlonspitze. Nach ihrem Gesamtsieg im IBU-Cup 2020/21 etablierte sich Vanessa auch im Weltcup und erreichte dort mehrfach das Podium in Einzelrennen. Bei den Weltmeisterschaften in Oberhof 2023 gewann sie Silber mit der Frauenstaffel, ein Jahr später folgte Staffelbronze in Nové Město. Die Saison 2023/24 beendete sie als beste deutsche Biathletin auf Platz acht im Gesamtweltcup.
Doch Ergebnisse erzählen nur einen Teil der Geschichte. Dahinter stehen intensive Trainingseinheiten, Erwartungen und Phasen, in denen selbst für erfahrene Athleten vieles schwerer wird.
Nach einer herausfordernden Saison kam Vanessa auf ärztlichen Rat zum Hypoxietraining. Im Gespräch mit COMMIT erzählt sie von ihrem persönlichen Zugang zur Anwendung – und davon, wie sie zwischen Training und Wettkampf Zeit für sich findet.
Eine neue Erfahrung nach einer schweren Saison
Wer für seinen Sport lebt, richtet vieles auf die nächste Einheit und den nächsten Wettkampf aus. Trainingspläne geben Struktur, Fortschritte motivieren, Ziele treiben an. Gleichzeitig verlangt dieser Alltag viel vom eigenen Körper.
Für Vanessa war die schwere Saison der Ausgangspunkt, etwas Neues kennenzulernen. Auf ärztlichen Rat probierte sie Hypoxietraining aus – als Ergänzung zu ihrem sportlichen Training.
Dabei steht ihre persönliche Erfahrung im Mittelpunkt: eine Anwendung, bei der sie sich zurücklehnen kann und die sie als ruhigen Moment im Trainingsalltag erlebt. Nach der Einheit fühlt sie sich entspannt.
Rund 40 Minuten, in denen sie sich zurücklehnen kann
Im Biathlon ist Vanessa ständig aktiv: laufen, Technik trainieren, schießen, Abläufe wiederholen. Beim Hypoxietraining liegt sie bequem, trägt eine Atemmaske und lässt die Anwendung ablaufen.
Über die Maske wechseln sich kontrollierte Phasen mit sauerstoffreduzierter und sauerstoffangereicherter Luft ab. Dieser wechselnde Sauerstoffgehalt setzt einen physiologischen Trainingsreiz. Die Anwendung findet im Sitzen oder Liegen statt und dauert üblicherweise etwa 40 Minuten.
Für Vanessa verbindet sich damit eine besondere Erfahrung: Während der Körper auf den veränderten Sauerstoffgehalt reagiert, kann sie selbst zur Ruhe kommen. Eine kleine Auszeit in einem Alltag, in dem vieles auf Bewegung, Präzision und Leistung ausgerichtet ist.
Eine Ergänzung, die in den Alltag passt
Zwischen intensiven Trainingseinheiten und Wettkämpfen bleibt oft wenig freie Zeit. Umso wichtiger ist für Vanessa, dass sich das Hypoxietraining unkompliziert in ihren Alltag integrieren lässt.
Sie nutzt es regelmäßig, meist zwei- bis dreimal pro Woche – besonders in intensiven Trainingsphasen oder zwischen zwei harten Einheiten. Dabei schätzt sie, dass sie sich hinlegen und die Zeit für sich genießen kann.
So ist aus einer neuen Erfahrung eine feste Routine geworden. Als Ergänzung zu ihrem normalen Training hat das Hypoxietraining inzwischen seinen Platz in ihrer Vorbereitung gefunden.
MITOCUBE®: Hypoxietraining im eigenen Zuhause
Im gemeinsamen Video ist Vanessa mit dem MITOCUBE® zu sehen. Das System wurde speziell für Hypoxietraining zu Hause entwickelt. Es steuert die wechselnden Sauerstoffphasen automatisch und überwacht während der Anwendung die Sauerstoffsättigung über zwei Pulsoximeter.
Für einen vollen Trainingsalltag bedeutet die Anwendung im eigenen Zuhause vor allem kurze Wege: ein vertrauter Ort, ein bequemer Platz und Zeit, die sich passend zum eigenen Tagesablauf einplanen lässt.
Damit findet Hypoxietraining dort seinen Platz, wo man ohnehin zur Ruhe kommt. Ohne zusätzliche Anfahrt lässt sich die Anwendung in die persönliche Routine integrieren – auch wenn zwischen Training, Wettkämpfen und anderen Verpflichtungen wenig Zeit bleibt.
Auch die Zeit zwischen den Einheiten zählt
Vanessas Geschichte zeigt eine Seite des Leistungssports, die zwischen Ergebnislisten und Wettkampfbildern leicht in den Hintergrund rückt: die persönlichen Routinen abseits der Strecke.
Ihr Einstieg ins Hypoxietraining begann nach einer schweren Saison. Heute gehört die Anwendung zu ihrem Trainingsalltag – als ergänzende Routine und als Zeit, in der sie sich zurücklehnen kann.
Ein persönlicher Einblick, der auch Freizeitsportler anspricht. Denn wer seine Trainingseinheiten gewissenhaft plant, darf sich ebenso bewusst Zeit für Ruhe und den eigenen Körper nehmen.
Vanessa Voigt × MITOCUBE® – das Video
Wie findet Hypoxietraining seinen Platz im Alltag einer Spitzenbiathletin? In unserem gemeinsamen Video erzählt Vanessa, wie sie nach einer schweren Saison auf ärztlichen Rat dazu kam, wie sie die Anwendung erlebt und warum sie inzwischen zu ihrer Trainingsroutine gehört.
Dabei gibt sie persönliche Einblicke in die Zeit zwischen intensiven Einheiten – und in die Momente, in denen sie sich zurücklehnen und zur Ruhe kommen kann.
Jetzt das vollständige You-Tube Video mit Vanessa Voigt anschauen
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